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Entwicklung der Beschäftigung in der Steiermark

Aktuelle Beschäftigungszahlen

Juni 2020

Bei den unselbständig Beschäftigten (Bezirkssumme) kam es von Juni 2019 auf Juni 2020 zu einem Rückgang um 14.407 Personen auf 505.508 unselbständig Beschäftigte.

In der Südoststeiermark (-4,5%) sowie in Voitsberg, Liezen und Bruck-Mürzzuschlag (je -4,2%)  gab es auf Bezirksebene die höchsten Rückgänge bei den unselbständig Beschäftigten, in Leibnitz (-0,9%) und Graz-Stadt/Umgebung (-1,9%) gab es die geringsten Rückgänge. 

Tabelle: Externe Verknüpfung Unselbständig Beschäftigte nach Geschlecht - Juni 2020
Tabelle: Externe Verknüpfung Unselbständig Beschäftigte nach ÖNACE 2008 - Juni 2020
Tabelle: Externe Verknüpfung Anteil der Wirtschaftsklassen in % - Juni 2020
Tabelle: Externe Verknüpfung Entwicklung der Unselbständige Beschäftigten im Monatsvergleich

Aktuelle Publikation zum steirischen Arbeitsmarkt

Beschäftigung im Jahr 2019

Die unselbständig Beschäftigten werden auf der Bezirksebene nach dem Wohnort und auf Bundesländerebene nach dem Arbeitsort berechnet; darüber hinaus werden in beiden Methoden verschiedene Stichtage verwendet. Dadurch kommt es zu unterschiedlichen Steiermarkergebnissen, wenn man die Summe der einzelnen Bezirke für das Jahr 2019 (514.800 Personen) mit dem Bundesland-Ergebnis "Steiermark"  (531.519 Personen) vergleicht. Dies ist bei Betrachtung der Daten zu berücksichtigen.

Entwicklung auf Bezirksebene:

  • Bei den unselbständig Beschäftigten kam es von 2018 auf 2019 zu einem Anstieg von 5.413 Personen (+1,1%) auf 514.800 unselbständig Beschäftigte.
  • Im Bezirk Graz-Stadt kam es mit +3,8% bei den Männer sowie bei den Frauen mit +2,5% zum höchsten Anstieg auf Bezirksebene in der Steiermark.

Tabelle: Externe Verknüpfung Unselbständig Beschäftigte auf Bezirksebene - Jahresdurchschnitt 2019

Entwicklung nach Wirtschaftsklassen:

  • In der Wirtschaftsklasse C - Herstellung von Waren kam es von 2018 auf 2019 absolut zum höchsten Anstieg mit +1.846 unselbständig Beschäftigten (+1,7%), gefolgt von der Wirtschaftsklasse F - Bauwesen mit +1.633 Personen (+4,5%). 
  • Am meisten unselbständig Beschäftigte findet man im Jahr 2019 in der Wirtschaftsklase C - Herstellung von Waren mit 110.513 Personen, gefolgt von der Wirtschaftsklasse O - öffentliche Verwaltung mit 81.471 Personen.
  • Anteilsmäßig (ohne Karenz/Präsenzdiener) arbeiten 13,9% der Frauen und 43,2% der Männer als unselbständig Beschäftigte im sekundären Bereich (B-F).
  • 85,2% der Frauen arbeiten unselbständig im tertiären Bereich (Dienstleistungen), wobei hier mit 21,5% der höchste Anteil im öffentlichen Sektor zu finden ist, gefolgt vom Handel mit 17,8%. Bei den Männern arbeiten dahingegen nur 55,6% im tertiären Sektor, die meisten im öffentlichen Sektor (10,9%) gefolgt vom Handel mit einem Anteil von 10,7%. Im Vergleich zum Jahr 2018 kam es zu keiner merklichen Veränderung bei den Anteilen.

Tabelle: Externe Verknüpfung Unselbständig Beschäftigte nach ÖNACE 2008 - Jahresdurchschnitt 2019
Tabelle: Externe Verknüpfung Anteil der Wirtschaftsklassen - Jahresdurchschnitt 2019

Unselbständig Beschäftigte (Produktivbeschäftigte) 2019

  • 2019 waren in der Steiermark 520.433  (2018: 512.395) Personen unselbständig produktiv beschäftigt, das sind um +1,6% oder 8.038 mehr als 2018. Zu den unselbständig produktiv Beschäftigten zählen alle Voll- und Teilzeitbeschäftigten, ohne Präsenzdiener und Karenz- bzw. Kinderbetreuungsgeld-BezieherInnen.
  • Einschließlich der Präsenzdiener und Karenz- bzw. Kinderbetreuungsgeld-BezieherInnen (11.086) mit einem aufrechten Beschäftigungsverhältnis stieg die Gesamtbeschäftigung um +7.650 bzw. +1,5% auf 531.519.
  • Das Angebot an unselbständigen Arbeitskräften (Beschäftigte plus Arbeitslose) umfasste 2019 in der Steiermark 565.557 Personen (2018: 558.905). Diese Größe bezeichnet man auch als Arbeitskräftepotential. Gegenüber 2018 nahm damit das Arbeitskräftepotential um 6.652 Personen bzw. +1,2% zu.
  • Der Anteil der Ausländerinnen und Ausländer an den Beschäftigten im Jahr 2019 beträgt in der Steiermark bezirksübergreifend 12,7% (Österreich: 21,1%). Im Jahr 2018 lag der Anteil in der Steiermark bei 11,9% und in Österreich bei 20,1%. Den höchsten Anteil findet man im Jahr 2018 in Graz (Stadt u. Umgebung) mit 19,6%, gefolgt von Liezen mit 14,0%. Am geringsten ist der Anteil in Hartberg-Fürstenfeld mit 5,0% und Murau mit 5,7%. Die Anzahl der unselbständig beschäftigten Ausländerinnen und Ausländer auf Bundeslandebne (86.097 Personen) unterscheidet sich deutlich von der Summe auf Bezirksebene (65.203 Personen). Dies liegt an der schon erwähnten unterschiedlichen Zuordnung nach Arbeitsort bzw. Wohnort.

Tabelle: Externe Verknüpfung Entwicklung unselbständig Beschäftigter ab 2008 

Erwerbsquoten 2019

  • Die Erwerbsquote (lt. Mikrozensus-Arbeitskräfteerhebung), das ist der Anteil der Erwerbspersonen (Erwerbstätige und Arbeitslose) an der Bevölkerung (wobei die Präsenz- und Zivildiener nicht berücksichtigt sind), hat bisher eher eine steigende Tendenz.
  • Die aktuellsten Daten beziehen sich auf das Jahr 2019. So erhöhte sich die allgemeine Erwerbsquote für die Steiermark seit 1994 von insgesamt 45,8% auf gesamt 52,0% und liegt damit seit dem Jahr 2007 über 50%. Dieser Anstieg war über Jahre hinweg von der steigenden Erwerbsquote der Frauen getragen, denn die Erwerbsquote der Frauen stieg von 45,5% im Jahr 2009 auf 46,4% im Jahr 2013. Im Jahr 2014 konnte die Erwerbsquote der Frauen weiter auf 46,8% gesteigert werden. Im Jahr 2019 liegt diese nun bei 47,8%. Bei den Männern stieg die Erwerbsquote im Jahr 2019 auf 56,2%.
  • Die Erwerbstätigenquote (lt. Mikrozensus-Arbeitskräfteerhebung) der 15- bis 64-jährigen Frauen betrug im Jahr 2019 70,1% (2009: 64,9%), die der Männer lag bei 78,7% (2008: 74,5%). Damit ergibt sich insgesamt ein Wert von 74,4%
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