Landesstatistik Steiermark

Steuereinnahmen der Gemeinden

Steuerkraft-Kopfquoten der Gemeinden bis 2019

Steuerkraft-Kopfquoten 1993 - 2019 © Landesstatistik Steiermark
Steuerkraft-Kopfquoten 1993 - 2019
© Landesstatistik Steiermark

Von 2018 auf 2019 kam es steiermarkweit zu einem markanten Anstieg der Externe Verknüpfung Steuereinnahmen der Gemeinden um +6,0%, einerseits aufgrund eines weiteren deutlichen Anstiegs bei der Kommunalsteuer (Anteil fast ein Viertel) um 5,3%, aber besonders bei den (anteilsmäßig mit fast zwei Drittel entscheidenden) Ertragsanteilen um sogar 6,6%, während die sonstigen Abgaben (Anteil nur 5,4%) noch deutlicher um 9,3% gestiegen sind und die Grundsteuer (Anteil 5,4%) gleichzeitig um 0,6% leicht gesunken ist.

Die Externe Verknüpfung Steuerkraft-Kopfquote (Steuereinnahmen pro Einwohner) ist landesweit von 1.430 € (2018) auf 1.514 € (2019) um 5,9% im Vergleich etwas weniger stark gestiegen, da es wieder zu einem leichten Bevölkerungswachstum vom 31.10.2016 auf 31.10.2017 - mit Auswirkung auf die Kopfquote - gekommen ist.

Im Bezirksvergleich liegen bei der Externe Verknüpfung Steuerkraft-Kopfquote die städtischen Industriebezirke der Obersteiermark (plus Graz-Umgebung) recht gut, allen voran jedoch weiterhin klar die Landeshauptstadt Graz, die fast 32% Externe Verknüpfung aller steiermarkweiten Abgaben und Steuern des Gemeindebereichs auf sich vereint und durch die nunmehrige Anwendung aktueller - weiter stark steigender - Bevölkerungszahlen profitiert (bei den Gesamteinnahmen).

Auf den hinteren Plätzen finden sich fast ausschließlich Agrarbezirke, mit Murau, der Südoststeiermark, Leibnitz, Hartberg-Fürstenfeld, aber auch Voitsberg (letzter Platz), als Schlusslichter.

Bei einer Reihung der Gemeinden nach der Kopfquote liegen Großgemeinden, bedeutende Industriestandorte, Tourismuszentren und Bezirkshauptstädte auf den vordersten Plätzen, wobei die ersten 3 - ähnlich wie in den Vorjahren - Raaba-Grambach, Lannach und Premstätten lauten. Der vorjährige 8., Graz, ist aufgrund eines deutlichen Zuwachses wieder auf Platz 5 (wie 2017) zu finden. Am Ende der Wertung findet man fast durchwegs Kleingemeinden mit hoher Agrarquote.

In 279 (2018 in 197) - also 97%! - der 287 steirischen Gemeinden kam es 2019 zu einem Anstieg der Steuereinnahmen (bis +21,4% in Gersdorf an der Feistritz (Bezirk Weiz)), während es damit in nur 8 Gemeinden zu Abnahmen gekommen ist (bis -16,8% in Hohentauern im Bezirk Murtal).

Bezüglich der Kopfquote gibt es bundesweit ein deutliches West-Ost-Gefälle, die höchsten Quoten findet man (ohne Wien) in den westlichen Bundesländern, allen voran Salzburg, knapp gefolgt von Vorarlberg und danach Tirol, auf den letzten Plätzen liegen die südlichen und östlichen Bundesländer Kärnten, Steiermark, Niederösterreich und etwas abgeschlagen das Burgenland, wobei die Steiermark 2019 wie auch 2018 und einige Jahre bis 2016 hinter Kärnten auf Platz 6 (ohne Wien) liegt, jedoch mit dem höchsten Anstieg 2019!

Weitere Informationen sind in unserer Externe Verknüpfung Publikation 12/2020 - Steiermark: Steuerkraft-Kopfquoten 2019 - Land-Bezirke-Gemeinden - veröffentlicht.

Steuern und Abgaben sowie Steuerkraft-Kopfquote nach Gemeinden (2009 - 2019)

Tabellen:
Externe Verknüpfung 2019, Externe Verknüpfung 2018, Externe Verknüpfung 2017,
Externe Verknüpfung 2016, Externe Verknüpfung 2015, Externe Verknüpfung 2014, Externe Verknüpfung 2013,
Externe Verknüpfung 2012, Externe Verknüpfung 2011Externe Verknüpfung 2010, Externe Verknüpfung 2009,

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