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IRONORE2019

Im Juni und September dieses Jahres fand die internationale Katastrophenschutzübung IRONORE2019 in Eisenerz statt.

Diese Übung wurde vom Österreichischen Roten Kreuz (ÖRK), ÖRK Steiermark, dem Ungarischen Roten Kreuz, dem Disaster Competence Network Austria und dem iHELP Institute aus Polen organisiert und von der Europäischen Union finanziert. Das Thema der Katastrophenschutzübung war die Simulation eines schweren Erdbebens, das den Raum Eisenerz erschütterte.

Virtual Reality © XVR, 2019
Virtual Reality
© XVR, 2019

Erster Teil der Übung im Juni war die sogenannte Discussion Based Exercise (DBX) einerseits für die Teamleader und andererseits für das Beüben des EU Mechanismus, um EU-Hilfe anzufordern, da die eigenen Einsatzkräfte meist nicht reichen.

Vom 12. bis 15. September fand dann die Full Scale Exercise (FSX) als 2.Teil der Katastrophenschutzübung für das gesamte Team zur realen Beübung des Ernstfalls statt.

Ein Teil dieser Übung war der Einsatz von Virtual Reality für eine interaktive Simulation für die verschiedenen Einsatzteams, um ein realitätsgetreues und immersives Erlebnis der Lage zu bekommen.

Dafür wurde von der Grazer Firma Externe Verknüpfung MindConsole ein 3D-Modell von Eisenerz (Gelände, Gebäude, Straßen) auf Basis der Geodaten des Landes Steiermark generiert.

In einem weiteren Schritt wurde dann ein Erdbeben simuliert und dieses Environment wurde in die Softwareumgebung eingepflegt. Nähere Details dazu finden Sie Externe Verknüpfung hier.

Dieses Projekt zeigt wie wichtig genaue, aktuelle Geodaten sind um eine realitätsnahe Simulation zu ermöglichen und ist ein gutes Beispiel dafür, dass diese Daten nicht nur zur Erstellung von einfachen Karten oder zur Durchführung von Analysen verwendet werden können.

Ihr
GIS-Steiermark-Team

(Oktober 2019)

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