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Entwicklung der Beschäftigung in der Steiermark

Aktuelle Beschäftigungszahlen

Mai 2018

Bei den unselbständig Beschäftigten kam es von Mai 2017 auf Mai 2018 zu einem Anstieg um +12.846 Personen (+2,7%) auf 510.724 unselbständig Beschäftigte.

In Graz-Stadt (+5,2%) und Leibnitz (+3,8%) gab es die höchsten Anstiege bei den unselbständig Beschäftigten.

Tabelle: Externe Verknüpfung Unselbständig Beschäftigte nach Geschlecht - Mai 2018
Tabelle: Externe Verknüpfung Unselbständig Beschäftigte nach ÖNACE 2008 - Mai 2018
Tabelle: Externe Verknüpfung Anteil der Wirtschaftsklassen in % - Mai 2018

Aktuelle Publikation zum steirischen Arbeitsmarkt

Beschäftigung im Jahr 2017

Die unselbständig Beschäftigten werden auf der Bezirksebene nach dem Wohnort und auf Bundesländerebene nach dem Arbeitsort berechnet; darüber hinaus werden in beiden Methoden verschiedene Stichtage verwendet. Dadurch kommt es zu unterschiedlichen Steiermarkergebnissen, wenn man die Summe der einzelnen Bezirke für das Jahr 2017 (497.172 Personen) mit dem Bundesland-Ergebnis "Steiermark"  (508.478 Personen) vergleicht. Dies ist bei Betrachtung der Daten zu berücksichtigen.

Entwicklung auf Bezirksebene:

  • Bei den unselbständig Beschäftigten kam es von 2016 auf 2017 zu einem Anstieg von +9.413 Personen (+1,9%) auf 497.172 unselbständig Beschäftigte.
  • Im Bezirk Graz-Stadt kam es mit +4,5% bei den Männer zum höchsten Anstieg auf Bezirksebene in der Steiermark, bei den Frauen kam es auchin Graz zum höchsten Anstieg (+2,9%). In Murau gab es mit +0,2% den niedrigsten Anstieg auf Bezirksebene (Frauen: +0,3%, Männer: +0,1%).

Tabelle: Externe Verknüpfung Unselbständig Beschäftigte auf Bezirksebene - Jahresdurchschnitt 2017
Tabelle: Externe Verknüpfung Entwicklung der unselbständig Beschäftigten in der Steiermark seit 2008

Entwicklung nach Wirtschaftsklassen:

  • In der Wirtschaftsklasse C - Herstellung von Waren kam es von 2016 auf 2017 absolut zum höchsten Anstieg mit +3.887  unselbständig Beschäftigten (+3,9%), gefolgt von der Wirtschaftsklasse N - sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen mit +3.708 Personen (+14,3%). Den höchsten Rückgang gab es im Bereich S - sonstige Dienstleistungen (-721 bzw. -5,8%).
  • Am meisten unselbständig Beschäftigte findet man im Jahr 2017 in der Wirtschaftsklase C - Herstellung von Waren mit 102.556 Personen, gefolgt von der Wirtschaftsklasse O - öffentliche Verwaltung mit 80.247 Personen.
  • Anteilsmäßig (ohne Karenz/Präsenzdiener) arbeiten 13,2% der Frauen und 42,4% der Männer als unselbständig Beschäftigte im sekundären Bereich (B-F).
  • 86,0% der Frauen arbeiten unselbständig im tertiären Bereich (Dienstleistungen), wobei hier mit 22,1% der höchste Anteil im öffentlichen Sektor zu finden ist, gefolgt vom Handel mit 18,1%. Bei den Männern arbeiten dahingegen nur 56,5% im tertiären Sektor, die meisten im öffentlichen Sektor (11,3%) gefolgt vom Handel mit einem Anteil von 11,0%. Im Vergleich zum Jahr 2016 kam es zu keiner merklichen Veränderung bei den Anteilen.

Tabelle: Externe Verknüpfung Unselbständig Beschäftigte nach ÖNACE 2008 - Jahresdurchschnitt 2017
Tabelle: Externe Verknüpfung Anteil der Wirtschaftsklassen - Jahresdurchschnitt 2017

Unselbständig Berufstätige

  • Die unselbständig Berufstätigen umfassen alle unselbständig Voll- und Teilzeitbeschäftigten einschließlich Arbeitslose, Präsenzdiener und KarenzurlauberInnen. Im Jahresdurchschnitt 2017 gab es in der Steiermark (Wohnortkonzept) 537.361 unselbständig Berufstätige.
  • Bis Ende 2007 konnten die Beschäftigten auf Bezirksebene nur durch Hochrechnung bzw. Schätzung des ÖIR auf Grundlage der Volkszählung 2001 und des Mikrozensus errechnet werden. Ab 2008 werden die unselbständig Beschäftigten auf der Bezirksebene vom AMS mit Hilfe von Sozialversicherungs- und AMS-Daten nach dem Wohnort und auf Bundesländerebene nach dem Arbeitsort berechnet.
  • Mit Jänner 2011 hat der Hauptverband die Beschäftigungsstatistik rückwirkend ab 2008 umgestellt. Die Klassifizierung der wirtschaftlichen Tätigkeit der Unternehmen (ÖNACE 2008) wird nun ausschließlich und immer aktuell auf Basis des Unternehmensregisters von Statistik Austria bestimmt. Durch diese Änderung wird ein Vergleich der revidierten Daten 2008 bis 2010 mit den Jahren davor verzerrt und dies ist daher bei der Betrachtung längerer Zeitreihen immer zu berücksichtigen.

Tabelle: Externe Verknüpfung Entwicklung der unselbständig Berufstätige bis 2017 auf Bezirksebene

Unselbständig Beschäftigte (Produktivbeschäftigte)

  • 2017 waren in der Steiermark 496.719 (2016: 484.617) Personen unselbständig produktiv beschäftigt, das sind um +2,5% oder 12.102 mehr als 2016. Zu den unselbständig produktiv Beschäftigten zählen alle Voll- und Teilzeitbeschäftigten, ohne Präsenzdiener und Karenz- bzw. Kinderbetreuungsgeld-BezieherInnen.
  • Einschließlich der Präsenzdiener und Karenz- bzw. Kinderbetreuungsgeld-BezieherInnen (11.759) mit einem aufrechten Beschäftigungsverhältnis stieg die Gesamtbeschäftigung um +11.895 bzw. +2,4% auf 508.478.
  • Das Angebot an unselbständigen Arbeitskräften (Produktivbeschäftigte plus Arbeitslose) umfasste 2017 in der Steiermark 536.908 Personen (2016: 529.005). Diese Größe bezeichnet man auch als Arbeitskräftepotential. Gegenüber 2016 nahm damit das Arbeitskräftepotential um 7.903 Personen bzw. +1,5% zu.
  • Der Anteil der Ausländerinnen und Ausländer an den Beschäftigten im Jahr 2017 beträgt in der Steiermark bezirksübergreifend 10,8% (Österreich: 19,1%). Im Jahr 2016 lag der Anteil in der Steiermark bei 9,9% und in Österreich bei 18,2%. Den höchsten Anteil findet man im Jahr 2017 in Graz (Stadt u. Umgebung) mit 16,8%, gefolgt von Liezen mit 12,6%. Am geringsten ist der Anteil in Hartberg-Fürstenfeld mit 4,3% und Murau mit 5,0%. Die Anzahl der unselbständig beschäftigten Ausländerinnen und Ausländer auf Bundeslandebne (70.169 Personen) unterscheidet sich deutlich von der Summe auf Bezirksebene (53.684 Personen). Dies liegt an der schon erwähnten unterschiedlichen Zuordnung nach Arbeitsort bzw. Wohnort.

Tabelle: Externe Verknüpfung Entwicklung unselbständig Beschäftigter 2008-2016

Erwerbsquoten

  • Die Erwerbsquote (lt. Mikrozensus-Arbeitskräfteerhebung), das ist der Anteil der Erwerbspersonen (Erwerbstätige und Arbeitslose) an der Bevölkerung (wobei die Präsenz- und Zivildiener nicht berücksichtigt sind), hat bisher eher eine steigende Tendenz.
  • Die aktuellsten Daten beziehen sich auf das Jahr 2017. So erhöhte sich die allgemeine Erwerbsquote für die Steiermark seit 1994 von insgesamt 45,8% auf gesamt 51,5% und liegt damit seit dem Jahr 2007 über 50%. Dieser Anstieg war über Jahre hinweg von der steigenden Erwerbsquote der Frauen getragen, denn die Erwerbsquote der Frauen stieg von 45,0% im Jahr 2008 auf 46,4% im Jahr 2013. Im Jahr 2014 konnte die Erwerbsquote der Frauen weiter auf 46,8% gesteigert werden. Im Jahr 2017 liegt diese nun bei 47,3%. Bei den Männern stieg die Erwerbsquote im Jahr 2017 auf 55,9%.
  • Die Erwerbstätigenquote (lt. Mikrozensus-Arbeitskräfteerhebung) der 15- bis 64-jährigen Frauen betrug im Jahr 2017 68,7% (2008: 64,8%), die der Männer lag bei 75,7% (2008: 77,0%). Damit ergibt sich insgesamt ein Wert von 72,2%

Im Rahmen der Volkszählungen sowie der Registerzählung 2011 lassen sich weiters geschlechtsspezifische Erwerbsquoten und Erwerbstätigenquoten auf Bezirksebene berechnen. Weiters findet sich in der RZ 2011 eine detailierte Gliederung nach dem Erwerbstatus (Erwerbstätige, Arbeitslose, Pensionisten usw.) auf Bezirksbene:

Tabelle: Externe Verknüpfung Erwerbsquoten auf Bezirksebene
Tabelle: Externe Verknüpfung Erwerbstätigenquoten auf Bezirksebene
Tabelle: Externe Verknüpfung Erwerbsstatus auf Bezirksebene - Gesamt
Tabelle: Externe Verknüpfung Erwerbsstatus auf Bezirksebene - Männer
Tabelle: Externe Verknüpfung Erwerbsstatus auf Bezirksebene - Frauen

Tabelle: Externe Verknüpfung Personen mit Pensionsbezug - Altersgruppen

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