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Entwicklung der Beschäftigung in der Steiermark

Aktuelle Beschäftigungszahlen

März 2019

Bei den unselbständig Beschäftigten kam es von März 2018 auf März 2019 zu einem Anstieg um +9.800 Personen (+2,0%) auf 511.912 unselbständig Beschäftigte.

In Graz-Stadt (+4,3%) und Graz-Umgebung (+2,6%) gab es auf Bezirksebene die höchsten Anstiege bei den unselbständig Beschäftigten. Im Bezirk Hartberg-Fürstenfeld kam es zu einem leichten Rückgang (-0,1%).

Tabelle: Externe Verknüpfung Unselbständig Beschäftigte nach Geschlecht - März 2019
Tabelle: Externe Verknüpfung Unselbständig Beschäftigte nach ÖNACE 2008 - März 2019
Tabelle: Externe Verknüpfung Anteil der Wirtschaftsklassen in % - März 2019
Tabelle: Externe Verknüpfung Entwicklung der Unselbständige Beschäftigten im Monatsvergleich

Aktuelle Publikation zum steirischen Arbeitsmarkt

Beschäftigung im Jahr 2018

Die unselbständig Beschäftigten werden auf der Bezirksebene nach dem Wohnort und auf Bundesländerebene nach dem Arbeitsort berechnet; darüber hinaus werden in beiden Methoden verschiedene Stichtage verwendet. Dadurch kommt es zu unterschiedlichen Steiermarkergebnissen, wenn man die Summe der einzelnen Bezirke für das Jahr 2018 (509.387 Personen) mit dem Bundesland-Ergebnis "Steiermark"  (523.870 Personen) vergleicht. Dies ist bei Betrachtung der Daten zu berücksichtigen.

Entwicklung auf Bezirksebene:

  • Bei den unselbständig Beschäftigten kam es von 2017 auf 2018 zu einem Anstieg von +12.216 Personen (+2,5%) auf 509.387 unselbständig Beschäftigte.
  • Im Bezirk Graz-Stadt kam es mit +6,4% bei den Männer zum höchsten Anstieg auf Bezirksebene in der Steiermark, bei den Frauen kam es in Leibnitz zum höchsten Anstieg (+3,9%).

Tabelle: Externe Verknüpfung Unselbständig Beschäftigte auf Bezirksebene - Jahresdurchschnitt 2018

Entwicklung nach Wirtschaftsklassen:

  • In der Wirtschaftsklasse C - Herstellung von Waren kam es von 2017 auf 2018 absolut zum höchsten Anstieg mit +6.110  unselbständig Beschäftigten (+6,0%), gefolgt von der Wirtschaftsklasse N - sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen mit +1.640 Personen (+5,5%). Den höchsten Rückgang gab es im Bereich P - Erziehung und Unterricht (-489 bzw. -3,2%).
  • Am meisten unselbständig Beschäftigte findet man im Jahr 2018 in der Wirtschaftsklase C - Herstellung von Waren mit 108.666 Personen, gefolgt von der Wirtschaftsklasse O - öffentliche Verwaltung mit 81.412 Personen.
  • Anteilsmäßig (ohne Karenz/Präsenzdiener) arbeiten 13,7% der Frauen und 43,0% der Männer als unselbständig Beschäftigte im sekundären Bereich (B-F).
  • 85,5% der Frauen arbeiten unselbständig im tertiären Bereich (Dienstleistungen), wobei hier mit 21,7% der höchste Anteil im öffentlichen Sektor zu finden ist, gefolgt vom Handel mit 18,0%. Bei den Männern arbeiten dahingegen nur 55,9% im tertiären Sektor, die meisten im öffentlichen Sektor (11,1%) gefolgt vom Handel mit einem Anteil von 10,8%. Im Vergleich zum Jahr 2017 kam es zu keiner merklichen Veränderung bei den Anteilen.

Tabelle: Externe Verknüpfung Unselbständig Beschäftigte nach ÖNACE 2008 - Jahresdurchschnitt 2018
Tabelle: Externe Verknüpfung Anteil der Wirtschaftsklassen - Jahresdurchschnitt 2018

Unselbständig Beschäftigte (Produktivbeschäftigte)

  • 2018 waren in der Steiermark 512.395  (2017: 496.719) Personen unselbständig produktiv beschäftigt, das sind um +3,2% oder 15.676 mehr als 2017. Zu den unselbständig produktiv Beschäftigten zählen alle Voll- und Teilzeitbeschäftigten, ohne Präsenzdiener und Karenz- bzw. Kinderbetreuungsgeld-BezieherInnen.
  • Einschließlich der Präsenzdiener und Karenz- bzw. Kinderbetreuungsgeld-BezieherInnen (11.475) mit einem aufrechten Beschäftigungsverhältnis stieg die Gesamtbeschäftigung um +15.392 bzw. +3,0% auf 523.870.
  • Das Angebot an unselbständigen Arbeitskräften (Produktivbeschäftigte plus Arbeitslose) umfasste 2018 in der Steiermark 547.431 Personen (2017: 536.908). Diese Größe bezeichnet man auch als Arbeitskräftepotential. Gegenüber 2017 nahm damit das Arbeitskräftepotential um 10.523 Personen bzw. +2,0% zu.
  • Der Anteil der Ausländerinnen und Ausländer an den Beschäftigten im Jahr 2018 beträgt in der Steiermark bezirksübergreifend 11,9% (Österreich: 20,1%). Im Jahr 2017 lag der Anteil in der Steiermark bei 10,9% und in Österreich bei 19,1%. Den höchsten Anteil findet man im Jahr 2018 in Graz (Stadt u. Umgebung) mit 18,3%, gefolgt von Liezen mit 13,2%. Am geringsten ist der Anteil in Hartberg-Fürstenfeld mit 4,8% und Murau mit 5,4%. Die Anzahl der unselbständig beschäftigten Ausländerinnen und Ausländer auf Bundeslandebne (79.435 Personen) unterscheidet sich deutlich von der Summe auf Bezirksebene (60.219 Personen). Dies liegt an der schon erwähnten unterschiedlichen Zuordnung nach Arbeitsort bzw. Wohnort.

Tabelle: Externe Verknüpfung Entwicklung unselbständig Beschäftigter ab 2008 

Erwerbsquoten

  • Die Erwerbsquote (lt. Mikrozensus-Arbeitskräfteerhebung), das ist der Anteil der Erwerbspersonen (Erwerbstätige und Arbeitslose) an der Bevölkerung (wobei die Präsenz- und Zivildiener nicht berücksichtigt sind), hat bisher eher eine steigende Tendenz.
  • Die aktuellsten Daten beziehen sich auf das Jahr 2018. So erhöhte sich die allgemeine Erwerbsquote für die Steiermark seit 1994 von insgesamt 45,8% auf gesamt 51,8% und liegt damit seit dem Jahr 2007 über 50%. Dieser Anstieg war über Jahre hinweg von der steigenden Erwerbsquote der Frauen getragen, denn die Erwerbsquote der Frauen stieg von 45,0% im Jahr 2008 auf 46,4% im Jahr 2013. Im Jahr 2014 konnte die Erwerbsquote der Frauen weiter auf 46,8% gesteigert werden. Im Jahr 2018 liegt diese nun bei 47,7%. Bei den Männern stieg die Erwerbsquote im Jahr 2018 auf 56,0%.
  • Die Erwerbstätigenquote (lt. Mikrozensus-Arbeitskräfteerhebung) der 15- bis 64-jährigen Frauen betrug im Jahr 2018 69,0% (2008: 64,8%), die der Männer lag bei 77,2% (2008: 77,0%). Damit ergibt sich insgesamt ein Wert von 73,2%
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