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Wirtschaft und Konjunktur in der Steiermark

Aktuelle Publikation zur steirischen Wirtschaft

Regionale Konjunkturindikatoren 4. Quartal 2018

  • Die Sachgüterproduktion stieg in der Steiermark im 4. Quartal 2018. Der Produktionswert (Wert der abgesetzten Produktion) erhöhte sich um +10,4% gegenüber dem Vorjahr und liegt damit über dem Bundesschnitt (+6,0%).
  • Im Bauwesen kam es im 4. Quartal 2018 in der Steiermark zu einem Anstieg des (abgesetzten) Produktionswertes gegenüber dem Vorjahr (+10,4%). Die Zahl der unselbständig Beschäftigten im Bauwesen stieg um +4,4% an (Österreich: +4,0%). Im 1. Quartal 2019 kam es dann zu einem Anstieg um +9,8% (Österreich: +7,0%).
  • Im 4. Quartal 2018 kam es im Tourismussektor zu einem Anstieg von +2,7% bei den Übernachtungen. In der Wintersaison 2018/19 (November bis März) verzeichnete die Steiermark bei der Entwicklung der Nächtigungszahlen einen Rückgang von -1,2% (Österreich: 0,0%). Bei den Ankünften gab es in der Steiermark einen Rückgang von -0,8% (Österreich: +1,2%).
  • Bei den unselbständig Beschäftigten konnte im 4. Quartal 2018 insgesamt eine Steigerung von +1,8% (ohne KBG-Bezug, o. Präsenzdienst) gegenüber dem Vorjahresquartal erzielt werden (Österreich +1,4%). Im 1. Quartal 2019 gab es in der Steiermark ein Plus von 1,7% (Ö: +1,5%). Die Zahl der Arbeitslosen fiel insgesamt im 4. Quartal 2019 um -8,5% (Österreich: -6,1%) und im 1. Quartal 2019 um -9,0% (Ö: -4,7%).
  • Die Arbeitslosenquote (saisonbereinigt) betrug im 4. Quartal 2018 6,1% (Ö: 7,5%) und im 1. Quartal 2019 5,9% bzw. 7,3%.

Tabelle: Externe Verknüpfung Aktuelle Quartalsergebnisse: 4. Quartal 2018 (Veränderung gegenüber Vorjahresquartal)

Bruttowertschöpfung

  • Die Bruttowertschöpfung ergibt sich aus der Summe des gesamten Outputs abzüglich der Vorleistungen. Somit liegt der Unterschied zum BIP darin, dass weder die Steuern noch die Subventionen auf Güter und Dienstleistungen berücksichtigt sind. Die aktuellsten Daten stammen aus dem Jahr 2016.
  • Der Anteil von Land- und Forstwirtschaft, Fischerei und Fischzucht (primärer Sektor) macht in der Steiermark im Jahr 2016 2,2% (927 Mio. Euro) aus und stieg gegenüber dem Vorjahr (2016: 1,9%). Der sekundäre Sektor stieg um 5,4% auf 14.314 Mio. Euro, im Anteil gab es einen leichten Anstieg von 33,8% auf 34,0%. Der tertiäre Sektor legt mit +3,9% zu, aber im Anteil gab es einen Rückgang von 64,3% auf 63,8%. 

Tabelle: Externe Verknüpfung Steiermark - Bruttowertschöpfung nach Wirtschaftsbereichen 2015-2017 absolut
Grafik: Externe Verknüpfung Steiermark - Bruttowertschöpfung nach Wirtschaftsbereichen 2017 Anteil in %

Bruttoregionalprodukt (Bundesländer)

BRP Entwicklung real © Landesstatistik Steiermark
BRP Entwicklung real
© Landesstatistik Steiermark

Das Bruttoregionalprodukt ist das BIP auf regionaler Ebene.

  • In Österreich gab es im Jahr 2017 einen Anstieg des BIPs in der Höhe von +13.661 Mio. Euro bzw. +3,8% (real +2,6%). Im Bundesländervergleich hat 2017 Wien mit 93.8651 Mio. Euro bzw. +2,9% (real +1,8%) das höchste Bruttoregionalprodukt (BRP). 
  • Die Steiermark liegt mit einem BRP von 47.223 Mio. Euro bzw. +4,6% (real +3,5%) auf dem vierten Platz. Das Schlusslicht bildet das Burgenland mit 8.765 Mio. Euro hinter Vorarlberg mit 17.532 Mio. Euro.
  • Der Anteil der Bundesländer am österreichischen BIP ist über die Jahre hinweg relativ konstant.

Tabelle: Externe Verknüpfung Bruttoregionalprodukt nach Bundesländern, 2000-2017
Grafik: Externe Verknüpfung Bruttoregionalprodukt, Anteil in % der Bundesländer am österreichischen BIP, 2017

Brutteregionalprodukt und BWS auf NUTS-3-Ebene

  • Auf NUTS-3-Ebene  stammen die aktuellsten Daten zur Bruttowertschöpfung (BWS) aus dem Jahr 2016.  

Tabelle: Externe Verknüpfung Steiermark - Bruttowertschöpfung nach Wirtschaftssektoren, 2016, NUTS-3-Regionen
Aktueller Bericht: Externe Verknüpfung Wirtschaftlichen Entwicklung der NUTS-3-Regionen in der Steiermark

  • Primärer Sektor: Land- und Forstwirtschaft sowie Fischerei und Fischzucht
  • Sekundärer Sektor: Bergbau, Sachgütererzeugung, Energie- und Wasserversorgung, Bauwesen. 
  • Tertiärer Sektor: Handel, Reparatur von KFZ und Gebrauchsgüter, Beherbergungs- und Gaststättenwesen, Verkehr und Nachrichtenübermittlung, Kredit- und Versicherungswesen, Realitätenwesen, Vermietung beweglicher Sachen, unternehmensbezogene Dienstleistungen, Unterrichtswesen, Gesundheits-,Veterinär- und Sozialwesen, Erbringung von sonstigen öffentlichen und persönlichen Dienstleistungen, private Haushalte.

 

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