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Wirtschaft und Konjunktur in der Steiermark

Aktuelle Publikation zur steirischen Wirtschaft

Regionale Konjunkturindikatoren 2. Quartal 2019

  • Die Sachgüterproduktion stieg in der Steiermark im 2. Quartal 2019. Der Produktionswert (Wert der abgesetzten Produktion) erhöhte sich um +8,0% gegenüber dem Vorjahr und liegt damit deutlich über dem Bundesschnitt (+1,7%).
  • Im Bauwesen kam es im 2. Quartal 2019 in der Steiermark zu einem Anstieg des (abgesetzten) Produktionswertes gegenüber dem Vorjahr (+8,1%). Die Zahl der unselbständig Beschäftigten im Bauwesen stieg um +3,3% an (Österreich: +3,6%). Im 3. Quartal 2019 kam es dann zu einem Anstieg um +2,7% (Österreich: +2,4%).
  • Im 2. Quartal 2019 kam es im Tourismussektor zu einem Anstieg von +4,6% bei den Übernachtungen. In der Sommersaion 2019 (Mai bis September) verzeichnete die Steiermark bei der Entwicklung der Nächtigungszahlen einen Anstieg von +2,7% (Österreich: +2,5%). Bei den Ankünften gab es in der Steiermark einen Anstieg von +3,6% (Österreich: +3,2%).
  • Bei den unselbständig Beschäftigten konnte im 2. Quartal 2019 insgesamt eine Steigerung von +1,8% (ohne KBG-Bezug, o. Präsenzdienst) gegenüber dem Vorjahresquartal erzielt werden (Österreich +1,8%). Im 3. Quartal 2019 gab es in der Steiermark ein Plus von 1,1% (Ö: +1,3%). Die Zahl der Arbeitslosen fiel insgesamt im 2. Quartal 2019 um -2,5% (Österreich: -3,4%) und im 3. Quartal 2019 kam es zu einem Anstieg von +0,2% (Ö: -3,2%).
  • Die Arbeitslosenquote (saisonbereinigt) betrug im 2. Quartal 2019 6,0% (Ö: 7,4%) und im 3. Quartal 2019 6,1% bzw. 7,4%.

Tabelle: Externe Verknüpfung Aktuelle Quartalsergebnisse: 2. Quartal 2019 (Veränderung gegenüber Vorjahresquartal)

Bruttoregionalprodukt (Bundesländer) - vorläufig

BRP Entwicklung real © Landesstatistik Steiermark
BRP Entwicklung real
© Landesstatistik Steiermark

Das Bruttoregionalprodukt ist das BIP auf regionaler Ebene.

  • In Österreich gab es im Jahr 2018 einen Anstieg des BIPs in der Höhe von +15.416 Mio. Euro bzw. +4,2% (real +2,6%). Im Bundesländervergleich hat 2018 Wien mit 96.417 Mio. Euro bzw. +3,7% (real +2,0%) das höchste Bruttoregionalprodukt (BRP). 
  • Die Steiermark liegt mit einem BRP von 49.604 Mio. Euro bzw. +4,2% (real +2,7%) auf dem vierten Platz. Das Schlusslicht bildet das Burgenland mit 9.006 Mio. Euro hinter Vorarlberg mit 19.077 Mio. Euro.
  • Der Anteil der Bundesländer am österreichischen BIP ist über die Jahre hinweg relativ konstant.

Tabelle: Externe Verknüpfung Bruttoregionalprodukt nach Bundesländern, 2000-2018
Grafik: Externe Verknüpfung Bruttoregionalprodukt, Anteil in % der Bundesländer am österreichischen BIP, 2018

Bruttowertschöpfung 2018 - vorläufig

  • Die Bruttowertschöpfung ergibt sich aus der Summe des gesamten Outputs abzüglich der Vorleistungen. Somit liegt der Unterschied zum BIP darin, dass weder die Steuern noch die Subventionen auf Güter und Dienstleistungen berücksichtigt sind. Die aktuellsten Daten stammen aus dem Jahr 2016.
  • Der Anteil von Land- und Forstwirtschaft, Fischerei und Fischzucht (primärer Sektor) macht in der Steiermark im Jahr 2018 2,2% (969 Mio. Euro) aus und blieb gegenüber dem Vorjahr gleich. Der sekundäre Sektor stieg um 6,6% auf 15.559 Mio. Euro, im Anteil gab es einen leichten Anstieg von 34,4% auf 35,1%. Der tertiäre Sektor legt mit +3,3% zu, aber im Anteil gab es einen Rückgang von 63,4% auf 62,7%. 

Tabelle: Externe Verknüpfung Steiermark - Bruttowertschöpfung nach Wirtschaftsbereichen 2015-2018 absolut
Grafik: Externe Verknüpfung Steiermark - Bruttowertschöpfung nach Wirtschaftsbereichen 2018 Anteil in %

Brutteregionalprodukt und BWS auf NUTS-3-Ebene

  • Auf NUTS-3-Ebene  stammen die aktuellsten Daten zur Bruttowertschöpfung (BWS) aus dem Jahr 2016.  

Tabelle: Externe Verknüpfung Steiermark - Bruttowertschöpfung nach Wirtschaftssektoren, 2016, NUTS-3-Regionen
Aktueller Bericht: Externe Verknüpfung Wirtschaftlichen Entwicklung der NUTS-3-Regionen in der Steiermark

  • Primärer Sektor: Land- und Forstwirtschaft sowie Fischerei und Fischzucht
  • Sekundärer Sektor: Bergbau, Sachgütererzeugung, Energie- und Wasserversorgung, Bauwesen. 
  • Tertiärer Sektor: Handel, Reparatur von KFZ und Gebrauchsgüter, Beherbergungs- und Gaststättenwesen, Verkehr und Nachrichtenübermittlung, Kredit- und Versicherungswesen, Realitätenwesen, Vermietung beweglicher Sachen, unternehmensbezogene Dienstleistungen, Unterrichtswesen, Gesundheits-,Veterinär- und Sozialwesen, Erbringung von sonstigen öffentlichen und persönlichen Dienstleistungen, private Haushalte.

 

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