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Ehescheidungen

Die Entwicklung der Ehescheidungen in den steirischen Bezirken

Ehescheidungen absolut

Steiermark: Ehescheidungen 1981 - 2017 © Landesstatistik Steiermark
Steiermark: Ehescheidungen 1981 - 2017
© Landesstatistik Steiermark

Die Zahl der Externe Verknüpfung Ehescheidungen ist 2017 im Trend der Vorjahre weiter gesunken, und zwar um 0,5% oder 11 auf genau 2.019, das ist der niedrigste Wert seit 1991(!) und um 28% niedriger als 2007 (Höchststand mit 2.822).

Österreichweit wurden im Jahr 2017 16.180 Ehen rechtskräftig geschieden, das waren um 261 oder 1,6% mehr als 2016.

Im Jahr 2017 war etwas weniger als ein Drittel aller geschiedenen Ehen in der Steiermark kinderlos (633, 31,4%). In 68,6% aller Fälle waren jedoch Kinder sämtlicher Alterstufen (d.h. auch 19- und Mehrjährige) von der Scheidung ihrer Eltern betroffen. Darunter befanden sich 566 Ehen mit einem Kind, 632 Ehen mit zwei Kindern und 188 Ehen mit 3 und mehr Kindern (eine Ehe mit je 6 Kindern als Maximum).

Scheidungsrate

Die Externe Verknüpfung allgemeine Scheidungsrate (= die Zahl der Ehescheidungen je 1.000 Einwohner) ist 2017 steiermarkweit mit 1,6 Ehescheidungen je 1.000 Einwohner gegenüber dem Vorjahr gleich geblieben.

Die niedrigsten allgemeinen Scheidungsraten fanden sich auch im Berichtsjahr 2017 wieder in (eher) agrarischen Bezirken wie Hartberg-Fürstenfeld mit 1,2, Deutschlandsberg mit 1,3 oder Murau mit 1,4, wobei hier aufgrund der niedrigen Besetzungszahlen die Anfälligkeit für Zufallsschwankungen natürlich besonders groß ist.

Leibnitz weist 2017 mit 2,1 die höchste Scheidungsintensität aller steirischen Bezirke auf, gefolgt von Graz-Umgebung, Leoben und Voitsberg mit je 1,8. Der einstige Dauer-Spitzenreiter Graz-Stadt liegt mit nur mehr 1,5 inzwischen sogar leicht unter dem Landesschnitt von 1,6! Über dem Bundeswert von 1,8 befindet sich nur Leibnitz, womit hauptsächlich die Südweststeiermark, der Großraum Graz und die städtischen Industrieregionen der Obersteiermark Schwerpunkte in der Scheidungshäufigkeit sind.

Gesamtscheidungsrate

Die so genannte Externe Verknüpfung Gesamtscheidungsrate ist mit 36,3% (2016: 36,6%) 2017 um 0,3 Prozentpunkte gesunken. Den Rekordwert gab es 2007 mit 47,5%.

Regional gab es 2017 in den Bezirken Leibnitz (49,3%), Graz-Umgebung (43,7%) und Weiz (39,7%) die höchsten Raten.

Am niedrigsten hingegen waren sie in Hartberg-Fürstenfeld mit 28,0%, Murau mit 28,1% und Deutschlandsberg mit 29,2%.

Im Bundesländervergleich liegt der höchste Wert mit 47,3% in Wien. Die niedrigste Gesamtscheidungsrate hingegen gab es in Tirol mit 35,5%, der Bundeswert beträgt 41,0%, die Steiermark liegt mit 36,3% auf Platz 8.

Im Externe Verknüpfung 5-Jahres-Schnitt 2013 - 2017 (Vermeidung von Zufallsschwankungen) sieht man, dass der Großraum Graz inkl. Leibnitz, Deutschlandsberg und Voitsberg, (Graz-Umgebung mit 46,0%, Leibnitz mit 45,6%, Deutschlandsberg mit 39,3%, Voitsberg mit 38,5%, Graz-Stadt allerdings nur mehr mit 38,2%) an der Spitze liegt, gefolgt von Leoben mit 38,0%, womit nur dieser Bezirk und der Großraum Graz über dem Landesschnitt (37,6%) liegen.

Die niedrigsten Gesamtscheidungsraten im 5-Jahres-Schnitt verzeichnen hingegen wiederum die ländlichen Bezirke Murau (27,2%), Hartberg-Fürstenfeld (30,5%), Liezen (32,7%) und die Südoststeiermark (33,3).

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