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Sterbefälle

Die Entwicklung der Sterbefälle in den steirischen Bezirken

Gestorbene insgesamt

Steiermark: Sterbefälle 1981 - 2017 © Landesstatistik Steiermark
Steiermark: Sterbefälle 1981 - 2017
© Landesstatistik Steiermark

Die Zahl der Externe Verknüpfung Sterbefälle ist 2017 um 522 oder +4,2% auf 12.833 gestiegen, wobei im Vergleich zum Vorjahr die Zahl der Todesfälle bei den Frauen um +5,6% und bei den Männern um +2,8% gestiegen ist.

Österreichweit hat die Zahl der Sterbefälle ebenfalls zugenommen, und zwar um +3,2% von 80.699 im Jahr 2016 auf nunmehr 83.270 Personen.

Sterberate

Die Externe Verknüpfung allgemeine Sterberate (= Zahl der Gestorbenen je 1.000 Einwohner) ist in der Steiermark 2017 mit 10,4 gegenüber dem Vorjahr (10,0) gestiegen und befindet sich damit auf dem zweithöchsten Stand seit 1993 und wieder weiter entfernt vom historischen Tiefststand von 9,5.

Die höchste Sterbeziffer mit 12,8 auf 1.000 Einwohner hatte im Jahr 2017 der Bezirk Voitsberg, knapp gefolgt vom langjährigen "Spitzenreiter" Leoben mit 12,7, dahinter der Bezirk Bruck-Mürzzuschlag mit 12,5 sowie Murtal mit 12,4 und Murau mit 11,8. Die niedrigste Sterbeziffer errechnete sich mit 8,2 wieder in Graz-Stadt, gefolgt von Weiz mit 9,7 sowie Graz-Umgebng mit 9,9.

Die Steiermark liegt mit 10,4 weiterhin über dem Österreichschnitt von 9,5 Sterbefällen je 1.000 Einwohner. Am niedrigsten waren die Sterberaten in den Bundesländern Tirol (7,9) und Vorarlberg (8,0), am höchsten im Burgenland (11,5) sowie in Kärnten mit 10,8.

Um Zufallsschwankungen auf regionaler Ebene auszugleichen und längerfristige Trends abzubilden, werden auf Bezirksebene zusätzlich Externe Verknüpfung 5-Jahres-Sterberaten berechnet. Hier wird die steigende Tendenz sichtbar, ebenso wie die Tatsache, dass die Sterberaten in den aus Bevölkerungssicht alten Industriebezirken Leoben und Bruck-Mürzzuschlag sowie in Voitsberg und Murtal am höchsten sind.

Säuglingssterblichkeit

In der Steiermark sind im Jahr 2017 absolut gesehen 27 Externe Verknüpfung Säuglinge im ersten Lebensjahr verstorben, das sind um 4 mehr als 2016.

Die Externe Verknüpfung Säuglingssterblichkeit (= Sterbefälle im ersten Lebensjahr pro 1.000 Lebendgeborene) stieg damit im Jahr 2017 um 0,3 Promillepunkte auf 2,4, der Österreichschnitt liegt beit 2,9. Was das regionale Jahresergebnis 2017 anlangt, so fällt auf, dass die Säuglingssterblichkeit im Gegensatz zum Vorjahr in zwei Bezirken gleich Null war, und zwar in Deutschlandsberg und Liezen. Die höchsten Raten weisen 2017 die Bezirke Voitsberg mit 7,9 und Murtal mit 5,1 auf.

Betrachtet man die Entwicklung der Säuglingssterblichkeit in Externe Verknüpfung 5-Jahres-Schritten, so zeigt sich ein sehr positives Ergebnis. Denn kamen im Schnitt der Jahre 1981-1985 noch 12,4 Säuglingssterbefälle auf 1.000 Lebendgeborene, so waren es im Durchschnitt der Jahre 2013-2017 nur noch 2,6, also weniger als ein Viertel.

Die niedrigsten Durchschnittsraten weisen dabei die Bezirke Leibnitz mit 1,8 und Hartberg-Fürstenfeld mit 2,0 auf. Die höchste Durchschnittsrate 2013-2017 mit einem Wert von 6,0 findet sich in Murau, mit Abstand gefolgt von Liezen mit 3,4.

Lebenserwartung

Die Lebenserwartung der Externe Verknüpfung Männer liegt 2017 in der Steiermark bei 79,2 Jahren. Die Lebenserwartung der Externe Verknüpfung Frauen befindet sich bei 84,1 Jahren. Damit ist die Lebenserwartung beider Geschlechter gegen den Trend gegenüber dem Vorjahr leicht gesunken, wobei es 2016 einen neuen Rekordwert gegeben hatte.

Verfolgt man die Entwicklung der Lebenserwartung der Steirer nach der Externe Verknüpfung 5-Jahres-Wertung, so hat sich diese seit Beginn der 70er Jahre landesweit um genau 12,5 Jahre erhöht, insbesondere in den Bezirken Leibnitz und Deutschlandsberg, aber auch in der Südoststeiermark und Graz-Umgebung mit Zuwächsen bis zu 14,5 Jahren. In der aktuellen 5-Jahres-Wertung ist die Lebenserwartung der Steirer mit 79,9 Jahren in Weiz sowie in in der Südoststeiermark mit 79,6 Jahren und Liezen mit 79,5 Jahren am höchsten. Der Steiermarkschnitt liegt bei 79,1 Jahren. Die geringste Lebenserwartung weisen die Bezirke Leoben und Voitsberg mit je 77,9 Jahren auf.

Ähnliches gilt für die Steirerinnen. Ihre Lebenserwartung hat sich seit Anfang der 70er Jahre landesweit um 10,5 Jahre erhöht, wobei der Bezirk Murtal vom letzten Platz kommend mit einem Plus von 12,3 Jahren am deutlichsten aufgeholt hat, gefolgt von Murau mit +11,6 Jahren und der Südoststeiermark mit +11,5 Jahren. In der aktuellen Externe Verknüpfung 5-Jahres-Wertung liegen die Bezirke Graz-Stadt und Hartberg-Fürstenfeld auf dem ersten Platz mit je 84,5 Jahren, gefolgt von den Bezirken Liezen und Murau mit je 84,4 Jahren. Der Steiermarkwert liegt bei 84 Jahren. Die niedrigste Lebenserwartung bei den Frauen weisen die Bezirke Bruck-Mürzzuschlag mit 83,2 Jahren, gefolgt von Voitsberg mit 83,4 Jahren und Leoben mit 83,6 Jahren auf.

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