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Wirtschaft und Konjunktur in der Steiermark

Aktuelle Publikation zur steirischen Wirtschaft

Regionale Konjunkturindikatoren 2. Quartal 2018

  • Die Sachgüterproduktion stieg in der Steiermark im 2. Quartal 2018. Der Produktionswert (Wert der abgesetzten Produktion) erhöhte sich um +9,6% gegenüber dem Vorjahr und liegt damit über dem Bundesschnitt (+7,2%).
  • Im Bauwesen kam es im 2. Quartal 2018 in der Steiermark zu einem Anstieg des (abgesetzten) Produktionswertes gegenüber dem Vorjahr (+1,7%). Die Zahl der unselbständig Beschäftigten im Bauwesen stieg um +3,7% an (Österreich: +3,2%). Im 3. Quartal 2018 kam es dann zu einem Anstieg um +3,2% (Österreich: +3,2%)
  • Im 1. Quartal 2018 kam es im Tourismussektor zu einem Anstieg von +2,7% bei den Übernachtungen. In der Sommersaison 2018 (Mai bis September, vorläufig) verzeichnete die Steiermark bei der Entwicklung der Nächtigungszahlen einen Anstieg von +0,9% (Österreich: +2,1%). Bei den Ankünften gab es in der Steiermark einen Anstieg von +0,8% (Österreich: +2,8%).
  • Bei den unselbständig Beschäftigten konnte im 2. Quartal 2018 insgesamt eine Steigerung von +3,4% (ohne KBG-Bezug, o. Präsenzdienst) gegenüber dem Vorjahresquartal erzielt werden (Österreich +2,6%). Im 3. Quartal 2018 gab es in der Steiermark ein Plus von 3,1% (Ö: +2,4%). Die Zahl der Arbeitslosen fiel insgesamt im 2. Quartal 2018 um -15,4% (Österreich: -9,4%) und im 3. Quartal 2018 um -12,9% (Ö: -7,7%).
  • Die Arbeitslosenquote (saisonbereinigt) betrug im 2. Quartal 2018 6,3% (Ö: 7,8%) und im 3. Quartal 2018 6,2% bzw. 7,7%.

Tabelle: Externe Verknüpfung Aktuelle Quartalsergebnisse: 2. Quartal 2018 (Veränderung gegenüber Vorjahresquartal)

Bruttowertschöpfung

  • Die Bruttowertschöpfung ergibt sich aus der Summe des gesamten Outputs abzüglich der Vorleistungen. Somit liegt der Unterschied zum BIP darin, dass weder die Steuern noch die Subventionen auf Güter und Dienstleistungen berücksichtigt sind. Die aktuellsten Daten stammen aus dem Jahr 2016.
  • Der Anteil von Land- und Forstwirtschaft, Fischerei und Fischzucht (primärer Sektor) macht in der Steiermark im Jahr 2016 1,9% (769 Mio. Euro) aus und ging gegenüber dem Vorjahr zurück (2015: 2,2%). Der sekundäre Sektor stieg um 0,8% auf 13.084 Mio. Euro, im Anteil gab es einen leichten Rückgang von 33,5% auf 33,2%. Der tertiäre Sektor legt mit +2,5% zu, auch im Anteil gab es einen Anstieg von 64,4% auf 64,9%. 

Tabelle: Externe Verknüpfung Steiermark - Bruttowertschöpfung nach Wirtschaftsbereichen 2014-2016 absolut
Grafik: Externe Verknüpfung Steiermark - Bruttowertschöpfung nach Wirtschaftsbereichen 2016 Anteil in %

Bruttoregionalprodukt (Bundesländer)

BRP 2016 © Landesstatistik Steiermark
BRP 2016
© Landesstatistik Steiermark

Das Bruttoregionalprodukt ist das BIP auf regionaler Ebene.

  • In Österreich gab es im Jahr 2016 einen Anstieg des BIPs in der Höhe von +8.804 Mio. Euro bzw. +2,6% (real +1,5%). Im Bundesländervergleich hat 2016 Wien mit 90.111 Mio. Euro bzw. +2,9% (real +1,6%) das höchste Bruttoregionalprodukt (BRP). 
  • Die Steiermark liegt mit einem BRP von 44.283 Mio. Euro bzw. +1,9% (real +0,9%) auf dem vierten Platz. Das Schlusslicht bildet das Burgenland mit 8.023 Mio. Euro hinter Vorarlberg mit 17.077 Mio. Euro.
  • Der Anteil der Bundesländer am österreichischen BIP ist über die Jahre hinweg relativ konstant.

Tabelle: Externe Verknüpfung Bruttoregionalprodukt nach Bundesländern, 2000-2016
Grafik: Externe Verknüpfung Bruttoregionalprodukt, Anteil in % der Bundesländer am österreichischen BIP, 2016

Brutteregionalprodukt und BWS auf NUTS-3-Ebene

  • Auf NUTS-3-Ebene  stammen die aktuellsten Daten zur Bruttowertschöpfung (BWS) aus dem Jahr 2015.  

Tabelle: Externe Verknüpfung Steiermark - Bruttowertschöpfung nach Wirtschaftssektoren, 2015, NUTS-3-Regionen
Aktueller Bericht: Externe Verknüpfung Wirtschaftlichen Entwicklung der NUTS-3-Regionen in der Steiermark

  • Primärer Sektor: Land- und Forstwirtschaft sowie Fischerei und Fischzucht
  • Sekundärer Sektor: Bergbau, Sachgütererzeugung, Energie- und Wasserversorgung, Bauwesen. 
  • Tertiärer Sektor: Handel, Reparatur von KFZ und Gebrauchsgüter, Beherbergungs- und Gaststättenwesen, Verkehr und Nachrichtenübermittlung, Kredit- und Versicherungswesen, Realitätenwesen, Vermietung beweglicher Sachen, unternehmensbezogene Dienstleistungen, Unterrichtswesen, Gesundheits-,Veterinär- und Sozialwesen, Erbringung von sonstigen öffentlichen und persönlichen Dienstleistungen, private Haushalte.

 

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